Sankt Martin legt eine Pause ein

Wer erinnert sich? Letztes Jahr feierte Schlebusch das Martinsfest zum ersten Mal in etwas veränderter Form. Der Zugweg verlief vom Arcadenplatz über die Von-Diergardt-Straße bis zum Marktplatz. Hier hatten wir bereits ein prächtiges Martinsfeuer vorbereitet. Die Kinder knabberten glücklich an ihren Weckmännern. Die hatten wir wieder gerne gespendet.

Roß und Reiter waren auch dabei. Sie verkörperten Martin von Tours. Er lebte im 4. Jahrhundert und war als Soldat im römischen Heer zu Pferd unterwegs. Einem frierenden Bettler gab er die Hälfte seines Mantels – eine gute Tat.

Mit bunten Laternen und einem Freudenfeuer ehren die Menschen den heiligen Martin. Dieser Brauch bringt Licht in das Dunkel der Jahreszeit. In diesem Jahr müssen wir auf den gemeinsamen Umzug, das frohe Singen und natürlich das „Kötten“ verzichten. Das schmerzt die Kinder sicherlich. Sie lernen in diesem Herbst: Auch Achtsamkeit kann man teilen.

In diesem Sinn freuen wir uns, alle – Jung und Alt – im November 2021 gesund zu einem frohen Martinsfest zu begrüßen.

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